GENDER-MAINSTREAMING – OBERBÜRGERMEISTER KUFEN, KEHREN SIE ENDLICH UM
- 8. Okt. 2021
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In der 8. Ratssitzung am 25.08.2021 hat die AfD-Ratsfraktion Essen gefordert, auf die Verwendung von Gendersprache in der städtischen Verwaltung und den Beteiligungsgesellschaften zu verzichten. Unsere damalige Forderung, die bisher verwendete Sprache in Wort und Schrift gemäß der Empfehlung des „Rates für deutsche Rechtschreibung“ beizubehalten, wurde in der Sitzung wortreich durch die Intervention von Oberbürgermeister Kufen kommentiert. Dazu stellte Oberbürgermeister Kufen klar, dass die Regelung des verwendeten Sprachstils in der Verwaltung keine Angelegenheit des Rates der Stadt sei, sondern allein in die Organisationshoheit des Oberbürgermeisters falle. Zweifellos unterliege auch Sprache im Laufe der Zeit einem Wandel und sie bilde letztendlich Realitäten ab. Dieses Ansinnen werde von den Mitarbeitenden der Verwaltung verantwortungsvoll umgesetzt, ohne dass es hierfür einer besonderen Regelung bedarf.
Wie wir nun feststellen können, scheinen die Ausführungen des Oberbürgermeisters nicht den Vorstellungen der Bundesregierung zu entsprechen und schon gar nicht denen der Bürger, denn auch die Bundesjustiz- und Frauenministerin Christine Lambrecht (SPD) möchte nun der Forderung der AfD folgen und die offizielle Verwendung des Gendersternchen und alle anderen Genderformen in den Verwaltungen stoppen. Dazu drängt die Ministerin alle Ministerien, Kanzleramt und alle obersten Bundesbehörden zum Verzicht auf das Gendersternchen. “Sonderzeichen als Wortbestandteile in der offiziellen Kommunikation” seien “nicht zu verwenden”, heißt es in einer Empfehlung des federführenden Frauenministeriums zur geschlechtergerechten Sprache in der Bundesverwaltung.
https://www.presse.online/…/lambrecht-will…/ Die Signale aus dem Justizministerium sollten dem Essener Oberbürgermeister und den anderen im Rat vertretenen Parteien die inhaltliche Berechtigung von Anträgen der AfD im Rat erkennen lassen. AfD- Anträge im Essener Rat werden grundsätzlich in einhelliger Gemeinsamkeit aller anderen Parteien abgelehnt.
So hielt z.B. SPD Ratsfrau Klewin die Diskussion über die Nichteinführung der Gendersprache noch in der Ratssitzung für entbehrlich.
Die AfD-Fraktion im Essener Stadtrat wiederholt ihre Forderung, die bisher verwendete Sprache in Wort und Schrift gemäß der Empfehlung des „Rates für deutsche Rechtschreibung“ beizubehalten und auf die Verwendung von Gendersprache in der städtischen Verwaltung und den Beteiligungsgesellschaften zu verzichten. Wir werden bei der Durchsetzung dieser Forderung nicht nachlassen und finden dafür zunehmend mehr Unterstützer.




