Kölle Allah(f) – Wenn der Muezzin ruft
- 18. Okt. 2021
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Der Muezzin-Ruf auch bald in Essen?
Die AfD-Fraktion im Stadtrat Essen hält die Entscheidung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, den Muezzin-Ruf in den 35 Kölner Moscheen jeden Freitag ab 12 Uhr erschallen zu lassen, für einen fundamentalen Fehler.
Das den Bürgern als Pilotprojekt verkaufte Modell soll als ein „Zeichen des Respekts“ vor „berechtigten religiösen Interessen“ der Muslime gesehen werden. Hinter den „religiösen Interessen“ stehen islamische Verbände wie DITIB, Mili Görüs und der den Muslimbrüdern nahestehende Zentralrat der Muslime.
Auf der Jahreshauptversammlung der Christen in der AfD erklärt die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch folgendes. „Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit wird dem politischen Islam signalisiert, die christliche Gesellschaft ist nicht abwehrbereit, verteidigt nicht Freiheits- und Frauenrechte, eben so wenig die Rechte von Minderheiten. All dies im Zeichen falsch verstandener Toleranz – eine fatale Entscheidung.“
Auch die bekannte Islam-Kennerin und Soziologin Necla Kelek kritisiert bei BILD LIVE das Pilotprojekt in Köln deutlich und hält den immer wieder aufkommenden Vergleich zwischen Kirchenglocken und Muezzin-Ruf für falsch. „Diese Männer wollen ein ganz bestimmtes gesellschaftliches Bild demonstrieren. Da sind nur Männer, die ihre Frauen zu Hause haben und sagen, dass Frauen keinen Platz in der Öffentlichkeit haben dürfen“.
Der immer größer werdende Einfluss des politischen Islams und des Islams im Allgemeinen, gefährdet nach Auffassung der AfD den sozialen Frieden und das Zusammenleben in unseren deutschen Städten und Gemeinden. Die AfD-Fraktion Essen fordert Oberbürgermeister Kufen und die Stadtverwaltung auf, dem Muezzin-Ruf über unseren Dächern eine klare Absage zu erteilen und die Stadtgesellschaft nicht weiter im Namen einer falsch verstandenen Toleranz zu spalten.




